Rückblick Gemeindereise 2016

© Dieter Salcher

Rückblick Gemeindereise

Dankbar über das zwar kalte, aber sonnige Herbstwetter und für die Bewahrung unterwegs sind am vergangenen Freitag die 87 Mitreisenden aus den Albtraufgemeinden und darüber hinaus, von der Gemeindereise nach Magdeburg und ins Mansfelder Land ins Lenninger Tal zurückgekehrt. Zum Auftakt des Reformationsgedenkjahres feierte die Gruppe am Reformationsfest im Magdeburger Dom einen ökumenischen Gottesdienst mit, in dem die Landesbischöfin der mitteldeutschen Kirche, Ilse Junkermann, ihre schwäbischen Landsleute durch den Domprediger ausdrücklich grüßen ließ. Sie selber weilte an diesem Tag in Lund in Schweden, wo sich der lutherische Weltbund mit Papst Franziskus traf.

An den folgenden Tagen standen Besichtigungen der Lutherstätten in Eisleben (Geburts- und Sterbehaus) und die von Luthers Elternhaus in Mansfeld auf dem Programm. Auf der Rückreise streifte man Torgau in Sachsen, an der Elbe gelegen, wo Luther nachweislich 40-mal gewesen ist. Hier hat er auch 1544 die Schlosskapelle eingeweiht, an deren Gestaltung der Reformator maßgeblich beteiligt war. Auch der Lebenskreis der Katharina von Bora, der einstigen Nonne und späteren Ehefrau Luthers, begann und endete in Torgau.

Die Fahrt war allerdings nicht nur als Reise auf Luthers Spuren konzipiert, sondern hatte weitere interessante Stationen im Programm, wie den Besuch des Landtags in Magdeburg, die Himmelsscheibe in Nebra, das 1200 Jahre alte Kloster Jerichow und die reizvolle Stadt Tangermünde. Nicht fehlen durfte Dessau mit dem Bauhaus und den Meisterhäusern sowie den Junkers-Werken.

Ruhepunkte unterwegs waren die täglichen "Worte für den Tag"- von den Mitreisenden bzw. dem Leitungsteam gestaltet, in ausgesuchten Kirchen mit dem Hören auf Gottes Wort, Gesang, Gebet und Orgelmusik, meisterhaft von Thomas Gruel dargeboten. So vergingen die Tage wie im Flug. In uns klingen viele schöne Erinnerungen an das Gesehene und Gehörte nach. Wertvoll und kostbar waren auch die Begegnungen mit den Menschen vor Ort und untereinander. Beeindruckend die riesigen Felder in der Magdeburger Börde mit äußerst fruchtbaren, steinfreien Lößböden und der Blick auf die Elbauen, die viele bisher nur aus Fernsehbildern von den furchtbaren Überschwemmungen des Jahres 2013 kannten.

 

Auf dieser Seite können Sie einen ausführlichen Bericht von Peter Treuherz mit Fotos von
Horst Henning-Schlosser herunterladen:


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