Zum 1.1.2017 haben die Kirchengemeinden Schopfloch und Gutenberg fusioniert zur Kirchengemeinde Schopfloch-Gutenberg, zu der die Gemeindeteile Gutenberg, Schopfloch, Schlattstall, Krebsstein und Torfgrube mit zusammen 899 evangelischen Gemeindegliedern (von insgesamt 1.553 Einwohnern, Stand 31.12.2016) gehören.

Wir sind eine der "Albtrauf-Kirchengemeinden" (Kirchengemeinden Brucken, Unterlenningen, Oberlenningen, Erkenbrechtsweiler-Hochwang und Schopfloch-Gutenberg) im Lenninger Distrikt (Kirchenbezirk Kirchheim/Teck), zu dem zusätzlich die Kirchengemeinden Owen und Dettingen/Teck gehören. In den letzten Jahren hat sich hier eine gute Zusammenarbeit entwickelt, von der alle Gemeindeglieder profitieren können: gemeinsame Gottesdienstplanung der Pfarrer mit gegenseitigem Kanzeltausch und Vertretungsdiensten, gemeinsame Gottesdienste, gemeinsame Konfirmandenarbeit, gemeinsamer Distrikt-Gemeindebrief, gemeinsamer Internetauftrit - das sind nur einige Beispiele dafür, wie Gemeinde gelebt werden kann.

Seit dem 01.01.2017 gibt es auch die neue Pfarrstelle Schopfloch-Gutenberg. Die Besetzungssitzung mit Prälatin Arnold fand im April 2017 statt, die Pfarrstelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben.

 

"Ja, im Gutenberger Pfarrhaus brennt wieder Licht!"

Nachdem ich das Vikariat Ende Februar erfolgreich beendet hatte, stand für meinen Mann und mich der Umzug ins Lenninger Tal an. Nun wohnen wir seit zwei Wochen im Gutenberger Pfarrhaus und erschließen uns nach und nach das wunderschöne Tal.

Der Umzug nach Gutenberg wirkt für mich fast wie eine Rückkehr. Nach dem Studium in Tübingen und in Edinburgh und nach dem Vikariat in Leinfelden-Unteraichen geht es nun wieder aufs Land. Da komme ich ursprünglich auch her. Aufgewachsen bin ich in Zaberfeld, einem Dorf im Heilbronner Unterland. Dort führen meine Eltern einen Weinbaubetrieb. Nicht nur in den Weinbergen genieße ich meine freie Zeit sehr gerne, sondern auch bei Spaziergängen, beim Skifahren und Wandern. Wichtiger Bestandteil meines Lebens ist auch die Musik, das Singen und Klavierspielen. Für meine Berufswahl war das freiwillige soziale Jahr in der Kirchengemeinde in Kupferzell besonders prägend. Die vielen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen vor Ort weckten in mir die Lust und die Freude am Arbeiten in der Kirche. Im Vikariat durfte ich das nötige Handwerkszeug dafür lernen. Ich bin sehr gespannt, die Gemeinden im Lenninger Tal - in ihrer sicherlich auch sehr unterschiedlichen Art - kennenzulernen und hoffe, dass Sie es mir nachsehen, dass ich aber doch erst einmal "die Neue" bin und in Vieles noch eingeführt weren muss.

Mein Mann und ich freuen uns sehr auf viele Begegnungen mit Ihnen!

Ihre Pfarrerin Carolin Kirchner